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Haus & Geschichte der Hammermühle |
Thüringer Geschichte
Seit Ende des 18. Jahrhunderts ist die Hammermühle im Eigentum der Familie Lennartz.
Ihren Namen verdankt sie einem ursprünglich der Landesherrschaft gehörenden Eisenhammerwerk mit angeschlossener Schleif- und Schneidemühle. Die Mühle stand bereits im 15. Jahrhundert an ihrer heutigen Stelle und wurde das erste Mal im Jahre 1610 urkundlich erwähnt. Überlieferungen zu Folge hatte Napoleon 1806 hier seine Zahlstelle vor der Schlacht von Jena und Auerstedt.
Ihre Blüte hatte die Hammermühle in der zweiten Hälfte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Es wurden durch Wasserkraft - ursprünglich mit einem Hammerwerk, später mit einem großen Schaufelwasserrad - 3 Mühlen betrieben: Eine Getreidemühle, eine Ölmühle und die oben erwähnte Schneidemühle mit Sägewerk.
1953 musste der Mühlenbetrieb aufgrund der politischen Verhältnisse eingestellt werden. Nach der Wende wurden von Renate und Hans-Günther Lennartz zunächst das frühere Wohnhaus und die angrenzenden Pferdeställe, bis Ende 1999 auch die restlichen Gebäude des Dreiseiten-Hofes originalgetreu restauriert und mit modernstem Hotelkomfort ausgestattet.
Im Mai 1997 öffnete das Hotel Hammermühle seine Pforten. Im September 1999 wurde das Biedermeier-Restaurant in der ehemaligen Scheune eröffnet.
Seit Mai 2002 ist auch der alte englische Lehmbackofen wieder in Betrieb und produziert leckeres Bauernbrot und Thüringer Kuchen. Die alte Ölmühle wird als separater Konferenzraum genutzt. Die ehemaligen Schaf- und Schweineställe wurden zum Fitnessbereich ausgebaut. Im Oktober 2006 kam durch einen Anbau das Gesundheitsresort Hammermühle mit zum Hotelkomplex. Der ca. 2000 qm große Wellnessbereich beinhaltet eine Saunalandschaft mit sechs verschiedenen Saunen, ein Schwimmbad mit Whirlpool, ein Private SPA, viele Massage- & Anwendungsräume sowie einen herrlichen Außenbereich mit biologischem Badeteich und Liegewiese.
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